Die Jahre 1911 bis 1920

1911

03.01. Zu der Wahl für den Bezirksausschuss wurde Herr Spritzenmeister Ferdinand Plank, die Delegierten Franz Mayr und Franz Kallinger gewählt. Weiters wurde der Beschluss zum Ankauf einer Leiter gefasst, die mit 200 Kronen durch den Landesausschuss gefördert wurde. Der Zeugwart Adalbert Hochreiner regte den Bau eines Schlauchturmes an, der auch danach beschlossen wurde.  
25.06. Kommandositzung wegen Bau des Schlauchturmes auf das vorhandene Depot.  
13.07. Richtung Enns wurde eine Rauchfahne gesichtet. Da in Erfahrung gebracht wurde, dass das Feuer in Lorch ausbrach, also zu weit entfernt war, wurde die Ausfahrt abgeblasen.  
16.07. Brand beim Madlgut in Bruck bei Tödling 2, welcher in kurzer Zeit auch auf das Kummergut 4 übergriff. Durch geschicktes Handeln unserer Wehr wurde der Heustadel gerettet. Diese Tat wurde von der Feuerassekuranzversicherung mit 30 Kronen belohnt. Leider kamen bei diesem Brand zwei Personen ums Leben.  
16.07. Brand am Jagerhäusl in Weilling.  
15.08. Brand am Hubergut im Feld, Dörfl 17.
Jahresende: In diesem Jahr waren 2 Hauptübungen, 2 Versammlungen, mehrere Brände, 1 Kommandositzung und eine Ausrückung zu einem Brand, die aber wieder abgeblasen wurde.

1912

07.01. Hauptversammlung. Die Mannschaftsstärke betrug 27 Mann. Der 1. Punkt beinhaltete den Kassastand: 13 Kronen und ungenannte Schulden durch den neuen Turmbau; Punkt 2: Zu Delegierten wurden der Steigerobmann Franz Traussner und Alexander Straßmayr gewählt; Punkt 3: Mitgliedsbeiträge und Haftpflichtbeiträge; Auslagen zu den Brandeinsätzen (Fuhrlohn etc.) wurden durch die Gemeinde unter Punkt 4 beglichen. Unter Punkt 5 wurden 2 neue Mitglieder angenommen.  
28.04. Bei der Frühjahrsübung, Brandobjekt Meirehartengut in Rohrbach, wurde hierbei die Ortsspritze benützt. Für das Erreichen des Wassers mit einer 230 Meter langen Schlauchleitung bei der Spritze wurden vier Minuten benötigt. Der Abschluss wurde im Mitterbauern Gasthaus gefeiert.  
07.05. Brand durch Blitzschlag des Ebmergut in der Eben, Niederfraunleiten 21.  
24.08. Brand der Staubermühle in Steggraben.  
13.10. Ausmarsch zur 40-jährigen Festfeier der FF Markt. Zusammenkunft im Gasthaus Forster in Markt 100.  
18.10. Brand des Mayr-Flödlgut in Asten.  
10.11. Herbstübung. Als Brandobjekt wurde das Leitnerhäusel bei Rohrbach 12 angenommen.  
27.12. Bei der sechsten Hauptversammlung wurden zwei neue Kameraden aufgenommen. Nach den üblichen Begrüßungsworten wurden die Beiträge eingehoben (unter anderem auch ein Beitrag für das neu gegründete Feuerwehrmuseum in Wien). Bei der Delegierten- und Ausschusswahl wurden Ferdinand Plank, Franz Traussner jun. und Franz Höblinger gewählt. Beim nächsten Punkt "Abhaltung eines Balles", waren der Hauptmann und sein Stellvertreter sowie der Steigerobmann dagegen. Aus diesem Grund wurde beschlossen, nur ein Feuerwehr-Kränzchen beim Pichler-Gasthaus in Markt 5 abzuhalten. Diese Entscheidung wurde durch die Gemeinde abgelehnt.  
 

1913

24.02. Waldbrand im Forstholz.  
27.04. Frühjahrsübung beim Deimlgut in Rohrbach 20. Nach Verlegung von einer 100 Meter langen Schlauchleitung war in kürzester Zeit Wasser beim angenommenen Brandobjekt. Diese Übung wurde durch Herrn Gemeindevertreter Klinglmayr aus Ölkam begutachtet. Nach dem Verzehr einer Jause beim Brandobjekt wurde danach eingerückt.  
27.05. Brände beim Brameshubergut und Strassergut in Ruprechtshofen sowie beim Oberlehnergut in Harmannsdorf 15.  
13.07. Chargenversammlung. Hierbei wurden 300 Kronen dem Franz Traussner, Forster in Rohrbach, übergeben und somit waren die angefallenen Kosten von 603 Kronen für den neu erbauten Schlauchturm beglichen.  
28.12. Bei der 8. Hauptversammlung musste eine Neuwahl durchgeführt werden. Bei dieser Wahl wurde der alte Hauptmann wiedergewählt und als Delegierte (auf zwei Jahre) wurden Florian Traussner und Johann Kallinger bestimmt. Ausgetreten war Josef Platzl wegen Übersiedlung nach Florian und aufgenommen wurde sein Bruder Alois Platzl.

1914

06.06. Brand beim Anwesen des Leopold Spaller, Lughammer zu Enzing.  
20.06. Steigerübung beim Hause des Steigerobmanns in Rohrbach 14.  
21.06. Bezirksverbandstag im Mitterbauer Gasthaus in Rohrbach. Etwa 200 Feuerwehrmänner aus dem Bezirke sind erschienen. Von der löblichen Gemeindevertretung ist Herr Gemeinderat Franz Weinmeier, Wolfsjäger zu Rohrbach, erschienen. Die vorangesetzte Übung wurde durch Herrn Stellvertreter Luhamer, Deiml zu Rohrbach, beim Gasthaus abgehalten.  
04.07. Trauergottesdienst in der Stiftskirche. ...für das am 28. Juni in Sarajevo in fluchwürdiger Weise ermordete Thronfolgerpaar, Sr. K. K. Hoheit Erzherzog Franz Ferdinand und Gemahlin Sofie, Herzogin von Hohenburg.  
31.07 Militärstaatliche Aktion betreffend Allgemeine Mobilisierung durch öffentliche Verlesung des Bürgermeister Eckl und des Marktkommunevorstehers Rottner.  
14.09. Erste Benützung der fahrbaren Tragbahre der Marktfeuerwehr anlässlich der Überführung der infolge eines Beinbruches verletzten Theresia Ainwagn, Bauerstochter vom Buxbaumgut in Rohrbach, durch die Rettungsabteilung.

1915

09.01. Generalversammlung. Wegen des Krieges wurden die meisten Anträge abgelehnt.  
12.07. Brand im Stadel beim Gasthaus "zum Goldenen Löwen" der Maria Sterbenz. Hilfe hierbei kam vom 2. Bozener Landesschützenregiment unter Major Delatorri, die in St. Florian einquartiert waren.  
13.08. Brand im Schwanböckgut in Niederfraunleiten 19. Hilfe kam wiederum vom 2. Bozener Landesschützenregiment.

1916

29.11. Beteiligung wegen seiner verstorbenen Majestät Kaiser Franz Josef I im Stift abgehaltenen Requiem.
  1917
27.04. Beteiligung am Namensfeste der Kaiserin Zita.  
17.08. Beteiligung am Feste zum Namenstage Kaiser Karls I.

1918

13.10. Brandobjekt der Herbstübung war das Reder Gasthaus in Rohrbach 10. Nach dreijähriger Pause wegen des Krieges wurde die Wehr wieder ins Leben gerufen und eine Neuwahl durchgeführt. Der Kommandant Straßmayr legte wegen Übergabe seines Gutes auch die Obmannstelle zurück. Er wurde einstimmig zum Ehrenhauptmann gewählt. An seine Stelle trat Franz Weinmeier, Rohrbach 17, zum Stellvertreter der frühere Spritzenmeister Ferdinand Plank, Rohrbach 13, zum Spritzenmeister Franz Salzner, Rohrbach 4. Weiters wurden acht neue Mitglieder aufgenommen. Nach der Einhebung von 20 Heller für die Kriegskasse wurde die Versammlung geschlossen.

1919

05.01. Frühjahrshauptversammlung. Erste Erwähnung einer Kneipkasse.  
17.02. Gang zum Begräbnis des Steigerobmannes Franz Traussner.  
18.12. Hauptversammlung. Zu den Delegierten wurden Franz Starrermeir und Franz Traussner gewählt. Überreichung eines Ehrendiploms an den Ehrenhauptmann Straßmayr.

1920

07.03. Versammlung betreffend Aufmunterung und Zusammenhalt der Wehr.  
09.05. Frühjahrsübung mit Brandobjekt Reschengut in Rohrbach 13. Nach Verlegung der 130 Meter langen Schlauchleitung konnte in vier Minuten Wasser auf das Dach gespritzt werden. Nach Verlängerung um weitere 20 Meter löschte man hernach beim Buxbaumgut in Rohrbach 12.  
30.07. Gang zum Leichenbegräbnis des Kameraden Alois Glück, Schneidermeister.  
16.09. Einteilung der Feuerwache der Feuerwehr Markt für das neu eröffnete Kino.  
17.10. Herbstübung beim Plankgut in Rohrbach 13. Da der Hauptmann Franz Weinmeier aus der Wehr getreten ist, wurde diese Übung durch den Stellvertreter durchgeführt.

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